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Bildungspolitische Sprecher*innen von Rot-Grün-Rot verurteilen Ketten-Drohschreiben gegen Schulen und Stellen sich hinter die Kollegien

Franziska Brychcy

Gemeinsame Presseerklärung der SPD-Fraktion, der Fraktion DIE LINKE und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus

Erklärung der bildungspolitischen Sprecher*innen Marcel Hopp (SPD-Fraktion), Marianne  Burkert-Eulitz und Louis Krüger (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen) und Franziska Brychcy (Fraktion DIE LINKE):

„Als bildungspolitische Sprecher*innen der Berliner Regierungskoalition zeigen wir uns solidarisch mit den Schulen und Kolleg*innen, die Drohschreiben erhalten haben, die mutmaßlich von militanten Corona-Leugner*innen abgeschickt worden sind.
In den Schreiben wird Lehrkräften für den Fall, dass sie im Herbst und Winter Maßnahmen wie Lüften, Testen oder das Masken-Tragen in der Schule umsetzen würden, mit körperlicher Gewalt und dem Tod gedroht.
Wir verurteilen solche Gewalt- und Todesdrohungen aufs Schärfste und stärken den Kolleg*innen in den Schulen den Rücken, die die Pandemie und die Folgen jeden Tag mit höchsten Engagement meistern mussten und müssen und nun sogar Ziel von menschenverachtenden Drohungen geworden sind.
Solchen Einschüchterungsversuchen müssen wir uns alle solidarisch entgegenstellen! Den Kollegien gehört unsere volle Solidarität! Wir begrüßen deshalb ausdrücklich, dass die Bildungssenatorin Anzeige gegen Unbekannt erstattet hat.
Gleichzeitig bleiben wir als Koalition dabei, den Infektionsschutz an unseren Schulen hochzuhalten und je nach Infektionslage ggf. auch hochzufahren. Für offene Schulen braucht es einen guten Infektionsschutz – daran ändern auch solche perfiden Einschüchterungsversuche nichts.
Wir bedanken uns für den engagierten Einsatz der Beschäftigten an unseren Schulen in Berlin!“

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